Eigene Gedichte

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alle Gedichte copyright@Sabine Grau

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.......vielleicht findet ihr Euch ja

in einem der Gedichte wieder oder denkt mal darüber nach....

 

"Gedankenflieger"

 

 

Gedanken in meinem Kopf, sie kreisen,

ich lass mich fallen und gehe mit ihnen auf Reisen.

In eine Welt, die nur mir gehört,

auf eine Reise, wo mich niemand stört.

Meine Gedanken tragen mich durch Sturm und Zeit,

viele Wege sind offen und ich bin dazu bereit.

Ich fliege mit ihnen über Grenzen, über Berg und Tal,

denn es sind meine Gedanken und ich habe die Wahl.

Eine Wahl, die in der Realität, in der Gesellschaft wird gehemmt,

denn dort wird man oft in unangenehme Bahnen gedrängt.

Die Erwartungen sind hoch: "Wir sind die Besten, sind die Sieger,

und in Wahrheit, sind wir alle Gedankenflieger.

 

 

 

 

" Die Erkenntnis"

 

 

 

Wo beginnt eine Liebe und wo hört sie auf,

kommen manche Menschen im Leben jemals darauf?

Wann wird es ihnen wirklich bewußt,

nach dem ersten Rendezvous, nach dem ersten Kuss?

Am Anfang werden feurige Funken versprüht,

die Blume der Liebe bis in den Himmel blüht.

Es wird begehrt, verehrt und sehr viel geliebt,

jeder in seiner Rolle nur das Beste gibt.

Man geht tanzen, bummeln, Picknick auf einer grünen Wiese,

erste Meinungsverschiedenheit, Klärung und dann doch die große Krise.

Man denkt an die Geschenke und Worte die man gemacht,

fragt sich was hat mir diese Beziehung wirklich gebracht?

Was ist bloß passiert, wie konnte es geschehen, wo führt es mich hin,

hat das Leben für mich überhaupt noch einen Sinn?

Meine Kräfte entschwinden, keine innere Ruh,

wer hörte mir jemals richtig zu?

Doch allen zum Trotz sage ich ja zu diesem Leben,

es hat mir eine neue Erfahrung ja Erkenntnis gegeben.

Denn wer nicht zum Lernen und verlieren bereit,

der hat im Leben für die wahre Liebe keine Zeit!

 

 

 

 

"Jeden Tag"

 

 

 

Genieße immer wieder aufs neue, jeden Tag,

egal was noch kommt oder passieren mag.

Verschwende keinen Gedanken an Menschen die nicht wissen

was sie tun,

denn sie sind oberflächlich oder gegen Gefühle immun.

Erfreu Dich an allen Dingen des Lebens, es gibt davon so viele,

verliere nie den Sinn deiner Träume und Ziele.

Es gibt Menschen die sich begegnen und verstehen,

tiefsinnige Leute,

darum lebe im jetzt, hier und heute.

 

 

 

 

 

"Wenn Du so fühlst wie ich"

 

 

 

An einem grauen Frühlingstag saß ich für mich ganz allein,

träumte von einer Zigarette und einem Glas Wein.

Aber ich bließ keinen Rauch in die Luft

und in meiner Nase gab es nur Kaffeeduft.

Und somit starrte ich weiter aus dem Fenster, sah blühende

Bäume,

jetzt lass ich meine Gedanken einfach fallen und träume.

Aber so einfach ist es nicht,

wenn die Liebe deines Lebens in dir spricht.

Tausend mal gesehen, tausend mal berührt,

deine Liebe und Wärme aus der Ferne gespürt.

Sah dir in die Augen, inhalierte deinen Duft,

es lag mehr als Nähe und Geborgenheit in der Luft.

Meine Sehnsucht treibt mich an einen unbeschreiblich,

schönen Ort,

und wenn Du so fühlst wie ich, dann triffst Du mich dort.

 

 

 

 

"Die Gesellschaft"

 

 

 

Jede Generation lebt nach ihren Vorstellungen, dadurch entsteht

so mancher Konflikt.

Prallen sie in Gesprächen auf einander gibt es oft weder ein vor

noch ein zurück.

Diskussionen die dann in einer Sackgasse enden,

wo es gibt kein drehen und wenden.

Die jungen Menschen möchten am liebsten mit dem Kopf

durch die Wand,

die Älteren haben die Veränderungen des Zeitalters manchmal

nicht ganz erkannt.

Doch jeder sollte leben sein eigenes Ich,

darum verstellt Euch nicht,

auch wenn die Gesellschaft über manche Dinge anders spricht.

 

 

 

"Die Erdanziehungskraft"

 

 

 

Die Erdanziehungskraft,

die mich am Tage durch die Sonne anlacht,

Wolken die am Himmel ihre eigenen Bilder zeichnen,

Sterne die des Nachts nicht nur den Mond erweichen,

sagen mir es gibt viel mehr als was wir sehen,

Dinge die wir nicht erklären können, manchmal nicht verstehen.

Zweifelnd appellieren wir an unseren Verstand,

liegt unser eigenes Leben nicht in unserer eigenen Hand?

 

 

 

 

"Freunde"

 

Freunde zu haben ist das schönste auf der Welt,

denn sie kümmern sich um Dich und sehen nicht dein Geld.

Doch viele wissen eine echte Freundschaft nicht zu schätzen,

sie reden darüber als würden sie auf Pferde setzen.

Und versucht man mit ihnen über Probleme zu reden,

machen sie ein dummes Gesicht und können dir nichts geben.

Du kommst dir vor als würden sie mit Dir spielen,

denn sie treten auf deinen Gefühlen.

Ein wahrer Freund jedoch hilft dir in Kummer und Not,

er teilt mit Dir sein letztes Stück Brot.

Und wenn Du für deinen Freund das gleiche fühlst,

in deinen Träumen nicht mehr wühlst,

erst dann ist das Leben lebenswert,

weil Du weißt, daß ihr euch nie den Rücken zukehrt.

 

 

 

"Die Zeit"

 

 

Mal vergeht die Zeit wie im Fluge, Tage und Wochen ziehen

an uns vorbei,

mal schleicht sie nur so dahin, man hat das Gefühl das eine

Stunde so lang wie ein Tag fast sei.

Ein Monat hat dreißig Tage,

ein Jahr bleibt ein Jahr, keine Frage.

Nur wie oft leben wir einfach in den Tag hinein,

und lassen auch mal fünfe gerade sein.

Ein fester Termin auch schon mal nach hinten rutscht,

die Zeit uns dann wie durch die Finger flutscht.

Verlorene Zeit nennen wir das, was wir in der Vergangenheit

nicht haben geschafft,

Stille Zeiten nennen wir die, in denen wir nicht geredet

haben, sondern nur gedacht.

Nur wenn wir in der Lage sind jede Minute zu leben

ganz bewußt,

haben wir nie das Gefühl von Zeitverlust.

 

 

 

" Das Telefon"

 

 

Am Himmel, die Sterne sie funkeln,

und ich sitz` hier alleine, im Dunkeln.

Das Telefon klingelt, wer ruft jetzt hier an,

bist das vielleicht Du oder doch nur ein Mann?

Ich hatte mich so auf deine Stimme gefreut,

doch jetzt hör` ich das Geschwätz der anderen Leut`.

Was sie auch sagen, ich will es gar nicht hören,

wie konnten sie es wagen, mich in meinen Träumen zu stören.

In Gedanken sah ich Dich,

mit deinem zauberhaften Lächeln, in deinem weichen Gesicht.

Wir gingen Hand in Hand durch den Park, eine himmlische

Ruh`,

wir schauten dem friedlichen Treiben der Vögel zu.

Auf einer Bank haben wir gesessen

und haben für einen Augenblick alles um uns herum vergessen.

So oft davon geträumt, so oft nun schon,

und immer wieder klingelt das Telefon. 

 

 

 

"Der Wind"

 

 

Der Wind der den Drachen eines Kindes lenkt,

sich leicht in meinem Haar verfängt.

Den salzigen Meeresgeschmack,

durch die Luft auf meine Lippen gebracht.

Sanfte Stürme die im Sande verwehen,

Gedanken an Dich, die mir den Kopf verdrehen.

So vieles passiert um mich herum, ich nehme es beiläufig

wahr,

ich wünschte der Wind würde dich zu mir tragen, ganz nah.

 

 

 

 

                                                                                                                               

 

 

 

 

 

 

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